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Zum Weltgebetstag

Frauen laden ein zum Gebet

Der Weltgebetstag ist seit vielen Jahrzehnten weltweit die größte ökumenische Bewegung. Immer im März treffen sich Frauen und Männer zum Gebet. Das Thema und die Liturgie der Gebetsgottesdienste werden jedes Jahr von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Die Frauen sind Mitglieder unterschiedlicher Kirchen, die eines verbindet: ein lebendiger Glaube an Christus. Ein Glaube, der zu weltweiter Solidarität führt mit den Nöten von Frauen und Mädchen in anderen Ländern. Mit der Kollekte aus den Gottesdiensten werden Projekte für Frauen und Mädchen überall in der Welt gefördert.

 

Weltgebetstag 2018


Weltgebetstag 2015

2. März 2018, 19.00 Uhr, Auferstehungskirche Amberg

Gottes Schöpfung ist sehr gut!

Surinam, wo liegt das denn? Das kleinste Land Südamerikas ist so selten in den Schlagzeilen, dass viele nicht einmal wissen, auf welchem Kontinent es sich befindet. Auf einer Fläche weniger als halb so groß wie Deutschland vereint das Land afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse. Surinam liegt im Nordosten Südamerikas. Dank seines subtropischen Klimas ist eine vielfältige Flora und Fauna entstanden. Ca. 90 % Surinams bestehen aus tiefem Regenwald. Mit seinen rund 540.000 Einwohner* innen ist Surinam ein wahrer ethnischer, religiöser und kultureller Schmelztiegel. Die Wurzeln für Surinams vielfältige Bevölkerung liegen in der bewegten Vergangenheit des Landes. Fast die Hälfte der Bevölkerung ist heute christlich, weil Missionare einst den christlichen Glauben brachten. Die Wirtschaft des Landes ist abhängig vom Export der Rohstoffe Gold und Öl. Während der Rohstoffabbau die einzigartige Natur Surinams zerstört, fehlt es in Politik und Gesellschaft des erst 1975 unabhängig gewordenen Landes an nachhaltigen Ideen für Alternativen. Dass das Gleichgewicht in Surinams Gesellschaft aus den Fugen gerät, wird besonders für Frauen und Mädchen zum Problem. In den Familien nimmt Gewalt gegen Frauen und Kinder zu. Vermehrt brechen schwangere Teenager die Schule ab. Frauen prostituieren sich aus finanzieller Not.

Nach dem Gottesdienst gibt es im Gemeindesaal Gelegenheit zu Gesprächen und Kostproben der surinamischen Küche.

 

 

Weltgebetstag 2017


Weltgebetstag 2015

3. März 2017, 19.00 Uhr, St. Georg Amberg

Was ist denn fair?

Das nächste Schwerpunktland des Weltgebetstags sind die Philippinen.
Rund um den Globus, von Samoa bis Chile, werden dazu am selben Tag Gottesdienste gefeiert. Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche – alle sind dazu
eingeladen! Der deutsche Titel des Gottesdienstes
zum Weltgebetstag 2017 lautet:
"Was ist denn fair?"

Die Gesellschaft der Philippinen ist geprägt von einer extremen Ungleichheit zwischen Arm und Reich. Die
Folgen des Klimawandels sowie ungerechter globaler Wirtschaftsverhältnisse bekommen die Menschen hier
besonders zu spüren. Die philippinischen Frauen, die die Gottesdienstordnung verfasst haben, berichten von Arbeitsrechtsverletzungen, Ausbeutung weiblicher Arbeitskraft im Ausland, geschlechterspezifischer Gewalt, Ressourcenraubbau
und Umweltzerstörung. Sie spiegeln diese ungerechten Erfahrungen im biblischen Gleichnis der Arbeiter im Weinberg (Matthäus 20, Verse 1 bis 16). So zeigen sie, was in Gottes Augen gerecht ist.

Nach dem Gottesdienst gibt es im Gemeindesaal Gelegenheit zu Gesprächen und Kostproben der philippinischen Küche.

 

 

Weltgebetstag 2016


Weltgebetstag 2015

4. März 2016, 19.00 Uhr, Paulanerkirche

Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf!

Kuba – Trauminsel für die Urlauber, eher das Gegenteil für die Kubanerinnen und Kubaner: Politisch und wirtschaftlich lange isoliert, beinahe Ausgangspunkt für einen weiteren Weltkrieg, in den letzten Jahren erste Annährungen an den Westen.
Frauen aus Kuba haben die Liturgie des Weltgebetstages erstellt. Ihr Anliegen: Ein gutes Zusammenleben der Generationen in der Zukunft. Damit es eine Zukunft gibt, weil viele junge Menschen Kuba auf der Suche nach neuen beruflichen und persönlichen Perspektiven den Rücken kehren.
Kindern einen Platz in der Mitte der Kirche und der Gesellschaft geben, das verheißt Zukunft. Und die wollen die Frauen aus Kuba mit der ganzen Welt feiern.

Nach dem Gottesdienst ist im Gemeindehaus wieder ein gemütliches und stärkendes Beisammensein.


Weltgebetstag 2015


Weltgebetstag 2015

Freitag 6. März um 19.00 Uhr in St. Josef, Raigering

"Begreift ihr meine Liebe"

Die Bahamas - für viele ein Traumland für den Urlaub. Sonne, Strände, warmes Meerwasser, was will man mehr? Eine schier unglaubliche Natur lädt ein zum Kraft schöpfen. Freundliche Menschen sind die guten Geister in und um die Ferienanlagen.
Aber nicht für alle sind die Bahamas so ein Paradies. Frauen und Mädchen sind in den meisten Bereichen des öffentlichen Lebens fast rechtlos, sie werden benachteiligt bei Bildung und Berufsausübung, es gibtmassive körperliche und sexuelle Gewalt gegen sie. Viele Mädchen müssen, wenn sie ungewollt schwanger werden, die Schule verlassen, leben dann als Alleinerziehende in großer Armut, wenn sie keine Unterstützung der Familien bekommen. Aber die investieren lieber in die Karriere der Söhne. Dennoch haben etwa neun von zehn Frauen einen Arbeitsplatz, bekommen aber nur 2/3 des Lohnes, den Männer für dieselbe Arbeit bekommen.
Diese Situation greift der Gottesdienst unter dem Thema "Begreift ihr meine Liebe?" auf. Die Geschichte von der Fußwaschung drückt die Gastfreundschaft damals wie heute aus. Im Ritual der Fußwaschung werden die Machtverhältnisse auf den Kopf gestellt: Jesus übt Liebe an allen Menschen. Er heilt sie. Von diesem Heilwerden erzählen auch die Bahamaerinnen. Bedrängende Not verwandelt sich, Lebensverhältnisse werden heiler als vorher. Eindrücklich führen die Frauen von den Bahamas vor Augen, welche kraftvolle Wirkunf füreinander unser handeln hat.

Nach dem Gottesdienst gibt es im Gemeindehaus ein gemütliches und stärkendes Zusammensein.


Weltgebetstag 2014


Weltgebetstag 2014

Zum Weltgebetstag 2014 in Amberg lädt die Erlöserkirche ein am
Freitag 7. März um 19.00 Uhr:

Wasserströme in der Wüste Ägyptens

Der Gottesdienst zum Weltgebetstag 2014 kommt aus dem Ägypten, einem Land des "arabischen Frühlings".
Ägypten hat eine bewegte Geschichte erlebt und eine viele tausend Jahr alte, auch christliche, Kultur: Pyramiden, Tempel, Kirchen, Basare, Religionen, Obst, Falavel, heiße Wüsten, erfrischende Oasen. Das Leben spielt sich meist ab an der Lebensader Nil. Dieser Fluss hat die 10% fruchtbares Land als Lebensraum geschaffen. Der Rest des Landes besteht aus Wüsten.
Im Jahr 2011 kam mit dem arabischen Frühling auch in Ägypten eine politische Wende. Vor allem Frauen sind, wie 2013 auch wieder, auf die Straßen und Plätze gegangen und haben unerschrocken der brutalen Staatsgewalt und den unglaublichen Übergriffen fanatisierter Männer standgehalten.
Obwohl die Frauen seit 1956 das Wahlrecht haben, ist es in vielen anderen Bereichen schlecht um ihre Rechte bestellt. In diesen "Wüsten des Lebens" kämpfen Frauen um ihre Rechte, besonders um die Mitbestimmung im Alltag. Die "FriedensFrauen", ein Zusammenschluss von Frauen aus vielen gesellschaftlichen Gruppen, Schichten und Berufen, sind da ganz vorne mit dabei und schaffen es, in Zusammenarbeit und Dialog verschiedene zivilgesellschaftliche und religiöse Gruppen zusammen zu bringen und so die tiefen Gräben wenigstens im Kleinen zu überwinden.

Nach dem Gottesdienst gibt es im Gemeindehaus ein gemütliches und stärkendes Zusammensein.